Eine Geschichte Des Bob Marley Museums In 1 Minute

Das Leben von Bob Marley, einer der einflussreichsten Musiker aller Zeiten, wird im Bob Marley Museum in Kingston, Jamaika gefeiert. Kurz gesagt, ein Zuhause und Arbeitsplatz für Marley, war das Museum der erste Ort, den Barack Obama besuchte, als er 2015 in Jamaika ankam. Dekoriert mit Marleys Platin- und Goldalben, gibt eine einstündige Führung durch das Anwesen alles, was man über diesen Reggae wissen sollte Legende.

Musik

Das Bob Marley Museum an der 56 Old Hope Road in Kingston wurde im 19. Jahrhundert im britischen Kolonialstil erbaut. Im Jahr 1975 wurde das Haus an Marley von Island Records Besitzer Chris Blackwell geschenkt, der Bob Marley und die Wailers 1972 zu seinem Label gelockt hatte. Das Gebäude beherbergte Tuff Gong Studios und wurde so Marleys Arbeitsplatz und sein Zuhause. 1975 war auch das Jahr von Marleys erstem internationalem Hit No Woman, No Cry.

Tuff Gong ist seither umgezogen, aber 56 Old Hope Road beherbergt immer noch das Bob Marley Theatre, das Queen of Sheba Restaurant und Things from Africa Boutique neben dem Museum. Zwischen ihnen halten das Studio und das Museum Marleys Gedächtnis lebendig.

30. Mai 1980 Zürich - Foto von Peter Murphy

Attentat

Das Haus war der Ort eines berüchtigten Anschlags auf Marleys Leben im Jahr 1976. Having Immer mehr wurde er gegen die politisch motivierte Gewalt Jamaikas ausgesprochen. Marley wurde der politischen Parteinahme für seine geplante Aufführung bei einem Konzert des damaligen Premierministers Michael Manley vorgeworfen. Unbekannte Bewaffnete kamen am 3. Dezember 1976 in sein Haus; Der Attentat führte dazu, dass Marley, seine Frau und sein Manager verletzt wurden. Alle drei erholten sich und Marley trat bei dem Konzert auf. Doch Ende 1976 verließ Marley Jamaika, um sich auf den Bahamas zu erholen und verbrachte danach zwei Jahre im selbst auferlegten Exil in England.

Marley besaß das Haus bis zu seinem Tod im Jahr 1981, verbrachte aber einen Großteil der Tournee nach 1976 - sein letztes Konzert in Pittsburgh, Pennsylvania 1980. Marley wurde 1977 mit Krebs diagnostiziert und verbrachte sein letztes Jahr in Deutschland, bevor er in Miami auf dem Weg nach Jamaika seiner Krankheit erlag.

Bob Marley Museum | © Bob Marley Museum

Kulturelles Erbe

Es ist passend, dass Marleys letztes Zuhause und der Ort so vieler bedeutender Ereignisse in seinem Leben das Leben des wohl berühmtesten Rastafari der Welt in lebhaftem, buntem Stil feiert. Marley ist Teil des modernen Kulturerbes Jamaikas - seine Friedensbotschaft, die durch seine Musik so kraftvoll vermittelt wird, ist heute so aktuell wie damals, als er in diesem Haus residierte. Das Bob Marley Museum ist ein Muss für jeden, der Kingston besucht.

'Lebe für dich selbst und du wirst vergebens leben. Lebe für andere und du wirst wieder leben. "